Digitalisierung von Geschäftsprozessen

Entspannt digitalisieren. Geht das?

Digitalisierte Prozesse sollen Zeit und Geld sparen, für mehr Überblick sorgen, eintönige Handgriffe und stupide Wiederholungen unnötig machen und Fehler vermeiden. Klingt alles prima, aber für viele Unternehmen fühlt sich der Weg dahin ziemlich steinig an.

Dabei geht es auch anders. Wenn man sie richtig angeht, können selbst herausfordernde Digitalisierungsprojekte (fast) so entspannt ablaufen wie ein Sonntagsausflug. Und dabei gleichzeitig für mehr Effizienz, Zuverlässigkeit, Zufriedenheit und nicht zuletzt Zukunftssicherheit sorgen.

Gut aufgehoben bei der bevuta

Wer vor der Aufgabe steht, eine Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, um die eigenen Geschäftsprozesse digital abzubilden, fühlt sich davon manchmal ähnlich eingeschüchtert, als müsste er sich durch einen dunklen Wald schlagen. Wie soll man das dichte Geäst eigentlich am besten entwirren? Und welches neue Problem mag sich hinter dem nächsten dicken Baumstamm verstecken? Je länger man auf das Dickicht starrt, desto undurchdringlicher sieht es aus.

Da hilft es, sich Hilfe von außen zu holen, die schon viele verschiedene Wälder gesehen und immer einen Weg ans andere Ende gefunden hat. Diese Erfahrung bringt nicht nur jede Menge erprobte Methoden mit sich, sondern macht auch zuversichtlich. Von den zusätzlichen Augen, die mögliche Komplikationen besonders früh erkennen, ganz abgesehen.

Bei der bevuta dreht sich alles um Software und Digitalisierung. Jeden Tag. Deshalb kann uns kein noch so komplexes Prozess-Dickicht Angst einflößen - ganz im Gegenteil: Erst wenn wir tief in die einzelnen Verästelungen eintauchen, laufen wir zu Hochform auf.

Gut aufgehoben bei der bevuta
Warum Digitalisierungsprojekte mit der bevuta Ihren Wettbewerb alt aussehen lassen

Warum Digitalisierungsprojekte mit der bevuta Ihren Wettbewerb alt aussehen lassen

  • Wir schauen zuallererst durch die Nutzenbrille, bevor wir in Technik übersetzen. Damit nicht einfach ein digitaler, sondern ein verbesserter Prozess dabei herauskommt.
  • Wir hinterfragen und abstrahieren, damit Sie analoge Schwächen nicht mit in die digitale Welt nehmen.
  • Wir denken mit und immer einen Schritt weiter, damit Sie Ihre Mitbewerber weit hinter sich lassen können.
  • Softwareentwicklung war schon “unser Ding”, bevor die ganze Welt anfing, von Digitalisierung zu sprechen. Deshalb wissen wir nicht nur selber genau, wovon wir sprechen, sondern haben auch für jedes noch so spezielle Problem jemanden, der die Lösung dafür findet.

Was Sie von uns bekommen

  • Durch und durch solide, zukunftssichere Anwendungen statt undurchdachte Schnellschüsse.
  • Lösungen, die Ihre Welt tatsächlich besser machen. Weil wir sonst gar nicht erst anfangen würden.
  • Zufriedene Kund*innen, Mitarbeiter*innen und Chefs, weil Ihre digitalen Prozesse reibungslos funktionieren, schneller gehen und keine Fehler machen.
  • Mehr Zeit für das Wesentliche. Sowohl während als auch nach dem Projekt.

Wann digital wirklich besser ist

Bei all unserer Liebe zu digitalen Technologien haben wir einen unverrückbaren Grundsatz: Wir digitalisieren Geschäftsprozesse nur dann, wenn sie die Welt besser machen

Das heißt nicht nur, dass wir für ausbeuterische oder menschenverachtende Geschäftsmodelle nicht zu haben sind, sondern vor allem auch, dass unsere digitalen Lösungen besser sein müssen als ein eventuelles analoges Pendant.

Was keinen Mehrwert bringt, uns als fixe Idee ohne echtes Ziel erscheint oder Dinge sogar verkompliziert, anstatt sie einfacher zu machen, schafft es nicht in unser Auftragsbuch.

Unser Know-how und unsere Energie stecken wir zum Beispiel in Digitalisierungsprojekte, die…

  • Kosten und Ressourcen einsparen,
  • repetitive manuelle Arbeitsschritte ersetzen und Mitarbeiter entlasten,
  • Planungen vereinfachen,
  • Unsichtbares sichtbar machen,
  • Fehler vermeiden,
  • Prozesse beschleunigen,
  • Medienbrüche reduzieren,
  • häufig gestellte Fragen automatisiert beantworten,
  • es kleinen Unternehmen ermöglichen, es mit den Großen aufzunehmen.
  • die Zukunftssicherheit von Unternehmen sicherstellen oder
  • innovative digitale Produkte oder Dienstleistungen entstehen lassen.
Wann digital wirklich besser ist

Ist das Gegenteil von digitalisiert eigentlich analog?

Nicht unbedingt. Digitalisierungsprojekte basieren häufig nämlich auf jeder Menge Bestandteile, die bereits (halb)digital sind. Dann geht es genau genommen gar nicht so sehr um Digitalisierung im ursprünglichen Wortsinn, sondern um Automatisierung. Mehr dazu in unserem FAQ-Teil weiter unten

Digitale Geschäftsprozesse sind überall

Digitale Geschäftsprozesse sind überall

Digitale Geschäftsprozesse mit Mehrwert gibt es in jeder Branche. Zum Glück. Denn wir lieben es, uns in neue Branchen einzudenken und unsere gesammelten Erfahrungen in völlig neue Projekte einzubringen. Dabei haben wir gelernt, dass lange nicht nur große Konzerne von der Digitalisierung ihrer Prozesse profitieren.

Deshalb unterstützen wir zum Beispiel

  • KMUs dabei, ihre Prozesse individuell aufzustellen, damit sie es unabhängig von der Unternehmensgröße mit jeder Konkurrenz aufnehmen können.
  • Unternehmen bei der Ablösung analoger bzw. nicht-automatisierter Strukturen, die dabei sind, die Position des Unternehmens am Markt zu gefährden.
  • Konzerne beim Verstehen und Glattziehen lange gewachsener IT-Strukturen.
  • Unternehmen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen, mit denen sich der Wettbewerb überflügeln lässt.
  • Einzelunternehmer oder Gruppen von Unternehmern dabei, von analogen auf digitale Prozesse umzusteigen.
  • Verbände und Innungen dabei, für ihre Mitglieder zentrale Software-Lösungen zu schaffen, die ihre Branche in die Zukunft katapultieren.

Was unsere Prozesse können müssen

Wir haben einen hohen Anspruch an unsere Software. Deshalb müssen unsere digitalen Lösungen für Ihre Geschäftsprozesse so einige Kriterien erfüllen.

  • Sie müssen Abläufe im Unternehmen, zwischen Unternehmen, in der Kundenkommunikation oder für die Kunden selbst spürbar einfacher machen.
  • Sie müssen intuitiv oder mit wenig Einarbeitung nutzbar sein,
  • Sie müssen zukunftsfähig sein.
  • Sie müssen unsere hohen Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen erfüllen.

Warum unsere Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit so hoch sind? Weil digitale Konzepte unserer Meinung nach nur dann besser sind als ihr analoges Pendant, wenn sie die Privatsphäre ihrer Nutzer und Nutzerinnen schützen.

Deshalb sind Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und Datensparsamkeit für uns der Standard, nicht die Ausnahme.

Auch wenn Ihr Unternehmen mit hochsensiblen oder besonders schützenswerten Daten arbeitet - etwa im Gesundheitsbereich oder bei der Erfassung von politischen oder anderen weltanschaulichen Einstellungen -, brauchen Sie sich deshalb um die Sicherheit Ihrer Daten oder die DSGVO-Konformität Ihrer Prozesse keine Sorgen zu machen.

Was unsere Prozesse können müssen

Wie wir vorgehen

Was wir an unserem Job ganz besonders lieben, ist die Tatsache, dass wir es in jedem Digitalisierungsprojekt mit neuen Themen, neuen Voraussetzungen, neuen Strukturen und neuen Anforderungen zu tun haben. Genau aus diesem Grund läuft auch kein Projekt genau wie das andere ab. Dennoch gibt es ein paar grundlegende Schritte, die bei jedem Projekt dabei helfen, die Weichen richtig zu stellen und eine optimale Ergebnisqualität zu erreichen.

1. Den IST-Zustand ermitteln

Digitale Transformation ist eine Aufgabe für das gesamte Unternehmen. Deshalb sind Digitalisierungsvorhaben niemals Silo-Projekte. Zumindest sollten sie es nicht sein. Sie haben immer Auswirkungen auf oder Verknüpfungen zu anderen Geschäftsbereichen, bestehender IT-Infrastruktur oder benachbarten Geschäftsprozessen. Aus diesem Grund lernen wir zu Beginn eines Projekts Ihr Unternehmen, Ihre Prozesse und Ihren (technischen) IST-Zustand genau kennen. Dazu gehört gegebenenfalls auch ein Digitalisierungscheck.

2. Anforderungen analysieren

Damit wir ganz genau wissen, welche Probleme die digitalisierten Prozesse lösen und welcher Nutzen dadurch entstehen soll, sind in diesem Schritt unsere Anforderungsexpert*innen besonders gefragt. Sie lassen sich von Ihnen jede Menge Geschichten aus der Anwendungspraxis erzählen und erarbeiten daraus User Stories und Epics, die alle relevanten Anwendungsszenarien aus Nutzersicht beschreiben.

3. Umfang festlegen

Wenn man einmal anfängt, sich mit digitalen Lösungen zu beschäftigen, stellt man häufig fest, dass viel mehr möglich wäre, als man sich am Anfang vorgestellt hatte. Das sorgt häufig für jede Menge Motivation und Enthusiasmus, birgt aber auch die Gefahr, dass man sich verzettelt - in netten, hübschen Details, die vielleicht für das große Ganze nicht entscheidend sind. Deshalb stecken wir im Vorfeld das Ziel genau ab und entscheiden gemeinsam, welche Blumen am Wegesrand wir mitnehmen - und welche besser (erstmal) stehenbleiben.

In dieser Phase finden wir auch heraus, ob sich ein kurzer Abstecher oder ein Umweg möglicherweise wirklich lohnt - oder ob es besser ist, sich auf geradem Weg zum Ziel zu begeben.

4. Neuen Prozess entwickeln

Auf Basis von IST-Zustand, Anforderungen und vereinbartem Umfang entwerfen wir einen neuen, digitalen Prozess und stimmen ihn mit dem Management und den Anwender*innen ab.

5. Benutzeroberflächen entwerfen

Ein digitaler Prozess kann noch so ausgefeilt sein - wenn er sich von Anwendern und Anwenderinnen nicht vernünftig nutzen lässt, ist er sein Geld nicht wert. Die Benutzerfreundlichkeit einer digitalen Lösung ist uns deshalb genauso wichtig wie die Sicherheit der darin verarbeiteten Daten.

Damit sämtliche Benutzeroberflächen nicht nur übersichtlich und intuitiv verständlich, sondern auch perfekt auf die tatsächlichen Alltagsanforderungen abgestimmt sind, sprechen unsere UX-Profis in dieser Phase mit den tatsächlichen Anwender*innen und überprüfen die Alltagstauglichkeit der Anwendung.

6. Programmieren

Erst jetzt beginnt die eigentliche Arbeit unserer Software-Entwickler. Sie setzen die vorher definierten Anforderungen in Code um, programmieren Anwendungen, Schnittstellen und User Interfaces und binden alle relevanten Daten und Prozesse ein. Das können klassische Datenbanken ebenso sein wie Geodaten oder Kartenmaterial, Audio- und Videoinhalte, Chat-Funktionen oder Augmented oder Virtual Reality.

Für die technische Umsetzung kommen die für das individuelle Projekt am besten geeigneten Technologien zum Einsatz. Von klassischen oder modernen Programmiersprachen und Datenbanksystemen bis hin zu Konzepten wie Leaderless Replication, Ewiges Logfile, Blockchain oder Künstliche Intelligenz (KI).

7. Testen

Wenn alles fertig ist, wird getestet. Und zwar sowohl im Hinblick auf sichtbare Aspekte wie Funktionalität und Usability als auch mit einem Blick hinter die Kulissen, etwa zu Themen wie Performance und Sicherheit. Wenn nötig, nehmen wir Anpassungen vor und korrigieren eventuelle Fehler oder Sicherheitslücken.

8. Betreiben und weiterentwickeln

Ob auf Ihren eigenen Servern, in einer Cloud oder auf Servern, die wir Ihnen zur Verfügung stellen - egal, wo die digitale Lösung für Ihre Geschäftsprozesse rein technisch liegt: Wenn Sie mögen, kümmern wir uns auch dauerhaft um den Betrieb, die Wartung und natürlich auch die Weiterentwicklung. Denn jede Software braucht Pflege Und so gut man auch geplant hat: Nichts ist beständiger als die Veränderung. Sei es, dass neue Anwendungsszenarien hinzukommen, verknüpfte Systeme sich verändern oder durch andere ersetzt werden, neue Compliance-Anforderungen erfüllt werden müssen oder die Erwartungen der Nutzer und Nutzerinnen sich verändern.

Wann sind wir der richtige Partner für Ihr Digitalisierungsvorhaben?

Wann sind wir der richtige Partner für Ihr Digitalisierungsvorhaben?

Wir sind kein 08/15-Dienstleister, der einfach umsetzt, was ihm seine Kunden vorsetzen. Wir haben unseren eigenen Kopf, wir denken mit und immer einen Schritt weiter und wir sagen, was wir denken. Deshalb arbeiten wir am liebsten mit Unternehmen, die einen externen Partner sowohl für sein Know-how und seine Erfahrungen als auch für seine Impulse, Ideen und Meinungen zu schätzen wissen.

Wir passen zusammen, wenn

  • Sie mit Ihrem Digitalisierungsvorhaben tatsächlich etwas verändern möchten.
  • Sie sich dessen bewusst sind, dass Digitalisierung kein einmaliges Projekt, sondern ein langfristiger Prozess ist.
  • Sie offen für innovative Ideen und moderne Technologien sind.
  • Sie in die Zukunft Ihres Unternehmens investieren möchten.
  • Sie gerne mit Menschen zusammenarbeiten, die Experten auf ihrem Gebiet sind.
  • Sie nicht einfach nur dem Mainstream hinterherlaufen und alles genauso machen wollen wie alle anderen.
  • Sie Ihr Digitalisierungsprojekt ganz entspannt angehen möchten, weil Sie wissen, dass Sie sich auf Ihren Partner verlassen können.

Je komplexer das Projekt, umso wichtiger ist es, dass die Chemie zwischen den Partnern stimmt. Lassen Sie uns doch einfach mal gemeinsam einen Kaffee trinken, damit wir uns kennenlernen können! Wir freuen uns auf Ihre individuellen Digitalisierungs-Herausforderungen!

Bisherige Digitalisierungsprojekte, auf die wir stolz sind

Für diese Kunden haben wir bereits Geschäftsprozesse digitalisiert und komplexe digitale Lösungen entwickelt. Wenn Sie mehr über unsere bisherigen Projekte erfahren möchten, lesen Sie unter den Links weiter oder sprechen Sie uns an.

Gerne vermitteln wir auch gerne einen Kontakt zu unseren Kunden, wenn Sie am liebsten aus erster Hand hören möchten, wie es ist, mit uns zu arbeiten.

Mit der bevuta habe ich einen Partner, der das Projekt auf allen Ebenen mit vorantreibt. Ein echter Sparringspartner auf Augenhöhe, der nicht nur die technischen Kenntnisse, sondern auch ein sehr gutes Businessverständnis mitbringt.

Tim Schumacher, SaaS.group

Mit der bevuta IT haben wir nicht nur einen Dienstleister, sondern auch gleich einen echten Partner zur Seite. Anstatt unhinterfragtem Abarbeiten der Tasks wird hier mitgedacht, herausgefordert und mit Bedacht gehandelt. So konnten wir gemeinsam einen Bewerbenprozess etablieren, der sowohl für Kunden als auch für Nutzer eine echte Bereicherung darstellt. Mit der Komplettbewerbung (Anschreiben und Anhänge) ist so eine echte Alternative zur regulären E-Mail-Bewerbung entstanden, die allen Parteien mehr Sicherheit gewährt und die Bedienbarkeit sowie die Organisation um ein Vielfaches erleichtert. Die Direktbewerbung (Bewerbungsformular) stellt ergänzend hierzu die ideale Möglichkeit dar, um eine effektive Vorselektion der Bewerbungen vorzunehmen und ausschließlich relevante Qualifikationen abzufragen, die auch für die angebotene Stelle von Bedeutung sind. Egal welche Stelle und ganz gleich welcher Bewerber: Wir haben so immer das passende Tool zur Hand.

Florian Schneidermeinestadt.de Logo

Möchten Sie einen Digitalisierungspartner, der mitdenkt? Dann sollten wir uns kennenlernen!

Ja, ich möchte entspannt digitalisieren.

Noch Fragen?

Was bedeutet Digitalisierung überhaupt?

Auch wenn man es im ersten Moment denken würde: Digitalisierung bedeutet für uns nicht einfach nur, Analoges digital zu machen. Häufig sind die abzulösenden Prozesse nämlich auch schon ziemlich digital.

Unser Alltag ist schon viel länger digital geprägt, als man auf den ersten Blick denken würde. Autoschlüssel kommunizieren seit den 90ern digital mit Wegfahrsperren. Seit etwa der gleichen Zeit schreiben wir immer mehr E-Mails statt Briefe. Und mit seiner Fernreise gibt man heute über Fotos auf Instagram, Facebook oder privat über den Lieblingsmessenger an. Oder wann waren Sie bei Ihrem letzten analogen Dia-Abend?

Trotzdem oder gerade deshalb sprechen wir sehr viel über Digitalisierung. Was aber ist Digitalisierung in einer Welt, die eigentlich schon digital ist?

Für uns bedeutet Digitalisierung, Computer auf eine Art und Weise mit Daten zu füttern, dass diese vollautomatisch verarbeitet werden können. Wenn ein Anwender Daten in ein Webformular eingibt, können digitale Prozesse ihm dabei gleichermaßen Vorgaben machen wie Hilfestellung anbieten. Eine solche “Validierung am Input” sorgt für möglichst einheitliche Datenformate und macht es leicht, die Daten im nächsten Schritt von einem Computer automatisch bewerten zu lassen. So kann etwa eine Kreditentscheidung vollautomatisch erfolgen, wenn die Eingaben dazu vom Computer eindeutig zugeordnet und interpretiert werden können. Schreibt der Kunde die gleichen Informationen dagegen in ein PDF und versendet dieses per E-Mail, ist die Interpretation der Informationen ungleich schwerer. Auch wenn er mit PDF und E-Mail eigentlich digitale Formate und Prozesse genutzt hat.

In unserer Definition ist Digitalisierung also eher gleichbedeutend mit Automatisierung. Die muss aber nicht immer vollständig sein - auch halbautomatisierte digitale Prozesse können Arbeitsabläufe deutlich vereinfachen und effizienter machen.

Kann ich Digitalisierung als kleines Unternehmen überhaupt bezahlen?

Digitalisierung ist ja nicht gleich Digitalisierung. Genau wie alles andere lässt sich auch der Umfang einer Digitalisierungsmaßnahme an Unternehmensgröße und Budget anpassen.

Und natürlich muss ein Digitalisierungsprojekt nicht jeden einzelnen Geschäftsprozess eines Unternehmens in digitaler Form abbilden. Bei der Frage, welche Prozesse digitalisiert werden sollen, richten wir uns in der Regel nach der Häufigkeit, in der die Prozesse vorkommen. Im Zentrum stehen dabei solche Prozesse, die mehrfach am Tag anstehen. So investiert man das Budget genau dort, wo es am meisten Zeit und Kosten spart. Was einmal pro Woche passiert, lässt sich häufig sinnvoll teilautomatisieren. Und was nur einmal im Jahr erledigt werden muss, muss möglicherweise gar nicht automatisiert oder digitalisiert werden.

Die Digitalisierung eines mittelständischen Unternehmens ist deshalb deutlich günstiger als die eines multinationalen Konzerns. Neben den weniger umfangreichen Prozessen tragen auch geringere Compliance-Anforderungen, weniger innerbetriebliche Vorgaben aus einer möglicherweise weit entfernten Zentrale und nicht zuletzt auch weniger mitredende Menschen und damit kürzere und schnellere Abstimmungswege zu geringeren Kosten bei.

Eine Möglichkeit kann übrigens auch sein, sich für Digitalisierungsprojekte mit befreundeten Unternehmer*innen aus der gleichen Branche zusammenzutun. Oder beim zuständigen Berufsverband oder der Innung anzufragen, ob diese nicht Kräfte für die Digitalisierung im Sinne Aller bündeln können.

Welche Geschäftsprozesse lassen sich digitalisieren?

Mehr als man meint. Bei nahezu allen Geschäftsprozessen lohnt es sich, sie einmal gemeinsam mit den passenden Experten durch die Digitalisierungsbrille zu betrachten.

Die Ergebnisse einer solchen Betrachtung können sehr unterschiedlich aussehen.

  • Wenn das Ziel ist, das Erstellen einer Mauer effizienter zu machen, könnte man gemeinsam über 3D-Druck in Beton nachdenken.
  • In einer Schreinerei lassen sich vor allem häufig gebrauchte Einzelteile mithilfe einer digital gesteuerten CNC-Fräse schneller produzieren.
  • Wenn es um neue Hausanschlüsse für einen Energieversorger geht, könnte ein Portal hilfreich sein, in dem alle Beteiligten den aktuellen Status einsehen können.
  • Bei der Massenverarbeitung von Rechnungen kann eine Software einen digitalen, teilautomatisierten Workflow abbilden, in dem die Aufgaben der einzelnen Personen im Prozess genau vorgegeben und mit wenigen Mausklicken zu erledigen sind.

Egal, um welchen Prozess es geht: Entscheidend ist es, die Expertise der Fachleute aus der Praxis mit dem digitalen Know-how zusammenzubringen und gemeinsam ergebnisoffen und ohne gedankliche Barrieren und Einschränkungen über innovative Wege nachzudenken.

Was bringt die Digitalisierung meinen Kunden?

Kunden haben meist hohe Ansprüche. Sie möchten eine gute Beratung, zuverlässige Dienstleistungen, hochwertige Produkte - und alles zu einem möglichst niedrigen Preis.

Je effizienter die eigenen Prozesse gestaltet sind, desto effizienter lassen sich auch Kundenwünsche erfüllen. Bei hohen Personalkosten sind alle von Mitarbeitern durchgeführten manuellen Schritte immer ein hoher Kostenfaktor - aber lange nicht immer auch ein Garant für ein besseres Ergebnis.

Indem man Computer die Dinge tun lässt, die sie zuverlässiger, schneller und besser machen können als Menschen - beispielsweise wiederkehrende Verwaltungsaufgaben aller Art -, hat man sowohl Kosten reduziert als auch Fehlerquellen vermieden. Das macht das Ergebnis für die eigenen Kunden sehr wahrscheinlich besser und gleichzeitig sogar günstiger. Und gibt den Mitarbeitern mehr Freiraum, sich um die Dinge zu kümmern, in denen sie besser sind als Maschinen. Eine intensive Kundenbetreuung zum Beispiel. Oder die Weiterentwicklung des Unternehmens.

Digitalisierte Geschäftsprozesse können aber auch noch viel direkter zur Kundenbindung beitragen. Indem sie dringende Fragen von Kundinnen und Kunden sofort beantworten, benötigte Unterlagen automatisiert zur Verfügung stellen, Kommunikationsprozesse vereinfachen oder Fehler vermeiden.

Bringt Digitalisierung auch Nachteile?

Man kann alles schlecht umsetzen, auch Digitalisierung. Gute Digitalisierung macht Abläufe reibungslos und gibt Menschen wieder mehr Zeit für das Wesentliche. Anstatt sich bei immer denselben Handgriffen oder Mausklicks zu langweilen, haben Mitarbeiter wieder mehr Zeit, sich mit Kunden zu beschäftigen oder innovative Konzepte zu entwickeln. Vielleicht kann sogar das gesamte Unternehmen die Wochenarbeitszeit um ein paar Stunden verkürzen - bei vollem Lohnausgleich. Denn mit sinnvoll digitalisierten Prozessen steht das Unternehmen im Wettbewerb besser da und wird produktiver und effizienter. Und wer sagt eigentlich, dass wir die Vorteile der digitalen Revolution ausschließlich dafür nutzen müssen, immer schneller immer mehr zu produzieren? Also - nein, gut gemachte Digitalisierung bringt keine Nachteile.

Setzt die bevuta bei der Digitalisierung auf bestimmte Technologien?

Nein. Jedes Digitalisierungsprojekt birgt ganz unterschiedliche Herausforderungen.

Manchmal braucht man kleine Computer, die nicht größer sind als eine Briefmarke oder eine Zigarettenschachtel, manchmal enorme Ressourcen aus einer Cloud.

Manchmal braucht man eine kleine Datenbank und manchmal eine große.

Manchmal ist es wichtig, dass eine Benutzeroberfläche für jeden sofort intuitiv nutzbar ist, und manchmal müssen erfahrene Anwender damit ganz besonders schnell sein.

Die Entscheidung für eine Technologie oder einen ganzen Technologie-Baukasten fällen wir immer erst, wenn wir unseren Kunden sorgfältig zugehört und alle Anforderungen an den digitalen Prozess erfasst haben.

Kann die bevuta auch Digitalisierung in meiner Branche?

Eine unserer besonderen Stärken besteht darin, dass wir branchenübergreifend arbeiten. So können wir Konzepte zwischen ganz unterschiedlichen Branchen transferieren - zum Beispiel von einem Pharmakonzern auf einen Stellenmarkt. Vor allem aber sorgt es dafür, dass wir nicht in festgefahrenen Mustern denken.

Jede Aufgabe ist neu und bekommt unsere volle Aufmerksamkeit. Da wir jeden Tag mit neuen Themen konfrontiert sind, haben wir viel Übung darin, uns diese schnell aber gründlich zu erschließen.

Was sind die Vorteile eines digitalisierten/automatisierten Prozesses?

Wenn ein Prozess einmal in eine digitale Anwendung umgesetzt ist, kann er immer und immer wieder neu ausgeführt werden. Und das in immer gleicher Qualität und zu meist extrem niedrigen Kosten von weniger als einem Cent.

Wird derselbe Prozess dagegen von einem Menschen immer wieder wiederholt, sind nicht nur die Kosten dafür ungleich höher - es schleichen sich auch immer wieder Fehler ein. Ganz abgesehen davon, dass ein Computer nicht krank wird und keinen Urlaub braucht.

Nun könnte man einwenden, dass auch digitale Anwendungen Fehler (Bugs) beinhalten können und Hardwareausfälle ebenfalls möglich sind. Richtig. Die Auswirkungen auf den Prozess sind allerdings ungleich geringer. Denn Fehler müssen nur einmal behoben werden - Menschen machen denselben Fehler auch häufiger. Und Server lassen sich redundant auslegen (also zweimal oder noch öfter vorhanden sein), so dass das zweite System automatisch übernehmen kann, wenn tatsächlich mal ein Gerät ausfällt. Das defekte Gerät kann dann in Ruhe ersetzt werden, ohne dass der Prozessablauf davon beeinträchtigt wird.

Weshalb ist es so wichtig, das Prozesse zuverlässig sind?

Fehler bleiben selten einfach nur isolierte Fehler, sondern haben in der Regel Folgen. Je komplexer der daran hängende Prozess, desto problematischer sind meist die Folgen.

Was passiert zum Beispiel, wenn bei der Bestellung einer Küche das Aufmaß für die Arbeitsplatte fehlerhaft kommuniziert wurde?

  • Die Arbeitsplatte wird in der falschen Größe zugeschnitten.
  • Der Monteur fährt an, beginnt mit dem Einbau der Platte und stellt dabei erst fest, dass sie nicht passt.
  • Die Platte muss erneut zugeschnitten werden - die falsch bemessene Platte lässt sich meist nur noch entsorgen. Es entstehen also unnötige Materialkosten.
  • Der Monteur muss ein zweites Mal zum Kunden fahren - es entstehen zusätzliche Anfahrtskosten und nahezu doppelter Zeitaufwand.
  • Der Kunde oder die Kundin ist genervt und unzufrieden, weil möglicherweise mehrere Tage lang keine funktionierende Küche zur Verfügung steht und im ohnehin schon vollen Terminkalender Platz für einen zweiten Monteurtermin geschaffen werden muss.

Wird der gesamte Prozess digital begleitet, zum Beispiel, indem das Aufmaß vor Ort mobil erfasst und direkt digital an die Schreinerei weitergegeben wird, sind solche Fehler nahezu ausgeschlossen. Das Ergebnis: Geringere Kosten, weniger Zeitaufwand, damit höhere Margen - und nicht zuletzt zufriedene Kund*innen.

Sie haben weitere Fragen rund um die Digitalisierung von Geschäftsprozessen?
Schreiben Sie uns! Gerne beantworten wir auch Ihre ganz individuellen Fragen.

Ich habe noch mehr Fragen.

Möchten Sie entspannt digitalisieren? Dann sollten wir uns kennenlernen.

Johanna Luetgebrune

Johanna Luetgebrune
Business Development
+49 221 282678-144
johanna.luetgebrune@bevuta.com